Mehr als nur elf Freunde

SW Röllinghausen II steuert unaufhaltsam dem Kreisliga-B-Aufstieg entgegen RÖLLINGHAUSEN. (meho) Diesmal sind sie dran. Nachdem Schwarz-Weiß Röllinghausen II in den vergangenen beiden Spielzeiten den Aufstieg in die Kreisliga B jeweils nur knapp verpasst hatte, ist die Mannschaft von Thomas Speicher und Marc Jacobi nun auf dem besten Weg, ihr Ziel zu erreichen. Und das in beeindruckender Manier. Erst drei Mannschaften gelang es, die Weste des Spitzenreiters der „C3“ zu beschmutzen. Kurios: Sowohl Türkiyem Herten II (2:2 gegen SWR) als auch die Spvgg. Blau-Weiß Post II (1:0) wurden wenig später vom Spielbetrieb abgemeldet. Droht den Sportfreunden Germania Datteln II nach dem jüngsten 2:2 ein ähnliches Schicksal? Thomas Speicher lacht.

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir so lange ungeschlagen bleiben.“ Für den SWR-Trainer ist es wichtiger, dass am Ende der Saison der Kreisliga-B-Aufstieg amtlich ist. Wenngleich er auch nichts dagegen hätte, wenn seine Elf in den letzten sechs Spielen auf Erfolgskurs bleibt. „Es sollte möglich sein“, wirft Vorsitzender Uwe Matecki ein. „Wenn es nicht gelingt, wäre es aber nicht tragisch.“ Wenngleich sich die Spieler selbst über das 2:2 des Dattelners Alexander Mazur in der Nachspielzeit am meisten ärgern dürften. „Damit haben sie eine kleine Prämie verspielt“, verrät Speicher. Eine verlustpunktfreie Saison wäre mit fünf Kisten Bier belohnt worden. Was aber nicht bedeutet, dass die Schwarz-Weißen bei der Aufstiegsfeier auf dem Trockenen sitzen würden, wie der Trainer schmunzelnd anmerkt.

An der Klarastraße wird’s eine rauschende Party geben. Denn bei SWR II spielen mehr als nur elf Freunde. Für Thomas Speicher sind die Kollegialität und Teamfähigkeit das Erfolgsrezept. Nicht nur bei seiner Elf. Auch die Zusammenarbeit mit den Senioren I und Trainer Frank Fuhrmann sei sehr gut.

„Darauf haben wir auch lange darauf hingearbeitet“, betont Matecki. „Wir hätten drei Mannschaften melden können.“ Stattdessen kämpfen rund 50 Senioren um einen Platz in den beiden Teams. Die Trainer haben die Qual der Wahl. Zumal die A-Junioren ebenfalls „eine große Qualität“ mitbringen. „Es passt einfach alles“, sagt Matecki.